Saxonen-Geschichte

25. November 1863Gründung als Gesangverein durch Pater Albert Voiss SJ in der Marianischen Kongregation.

1867Wahl der Farben: rot-weiß-grün . Namensgebung: "HARMONIA".

1870Tragen des rot-weiß-grünen Bierzipfels (vom Senat genehmigt).

24. Februar 1871Einführung der roten Mütze; WS: Tragen des Bandes. Schreiben der Aenania, sie würde einen Antrag der Harmonia auf Aufnahme in den CV begrüßen.

23. November 1871Aufnahme in den CV als Nr. 7 (Austria Innsbruck war Nr. 4).

22. Januar 1872Namensänderung in: ALSATIA, aufgrund unserer patriotischen Freude über das wiedergewonnene Elsaß 1870/1871.

1874Gründung eines Philisterverbandes.

6. August 1878Der Rektor der Universität verkündet den zu ihm gerufenen Alsaten die Auflösung durch den Senat.

27. Oktober 1878Antrag auf Begründung als Alemannia; Farben: orange-weiß-gold.

28. Oktober 1878Ablehnung durch Senat: Grund: Katholizitätsprinzip.

19. November 1878diesmal: religiös-sittliches Prinzip; Name: Saxonia; Wahlspruch: "Deo et Patriae"; Farben: schwarz-silber-blau (ab WS: schwarz-weiß-blau).

1879Aufnahme Saxonias in den CV. Der Philisterverband der alten Alsatia schließt sich an.

Juni 1881Rektor genehmigt das Tragen des rot-weiß-grünen Bandes.

1883Bezeichnung "katholische Studentenverbindung" wird vom Senat genehmigt.

1896Saxonia übernimmt die Patenschaft zur Begründung der AV Rheno-Guestfalia, Kiel.

1900Gründung der Tochterverbindung "Cheruscia" Münster.

1904Gründung der zweiten Münsteraner Tochterverbindung "Neo-Alsatia. Alsatia mußte bis 1906 den Zusatz Neo tragen, um zu verdeutlichen, daß es sich nicht um die Wiederbegründung der damaligen Alsatia handelt.

1912Einweihung des ersten Saxonenhauses in der Diepenbrockstraße zum 35. Stiftungsfest; Erbauer AH Hilger Hertl, der jüngere.

1919Anläßlich der Errichtung der Universität Hamburg gründet Saxonia die Tochterverbindung "Wiking" Hamburg.

1920Saxonia beteiligt sich fast vollständig an der "akademischen Wehr" gegen die kommunistischen Aufstände in Münster und im Ruhrgebiet.

1933Saxonia wird nach dem Führerprinzip umgestaltet, inoffiziell wurde jedoch weiterhin der Senior von den Aktiven gewählt.

1934Aufhebung des Katholizitätsprinzips im gesamten CV.

1935Selbstauflösung des aktiven CV, der Saxonentag in Münster beschließt, Saxonia weiterbestehen zu lassen.

1936Infolge des "Heß-Erlasses" tritt die gesamte Aktivitas aus; das Philisterium bleibt bestehen.

1937Totalverbot aller katholischen akademischen Organisationen.

1945Zusammenschluß von vier Conabiturienten des Gymnasiums Paulinum, um eine Verbindung nach Art der früheren katholischen Korporationen zu gründen.

25./27. März 1946 Genehmigung der Saxonia durch den Rektor und die Militärregierung.

8. August 1946Verbot des Namens "Saxonia" und Farbenverbot durch die Militärregierung mit der Begründung, mit den alten Verbindungsnamen und dem Farbentragen könnten "reaktionäre Tendenzen" und "schlechte Traditionen" wieder aufleben Daraufhin Namensänderung in "WESTFALENLAND".

1949Nach dem Grundstückstausch der Diepenbrockstr. 28 gegen ein neues Grundstück auf der Langen-Str. 14 Einweihung des zweiten Saxonenhauses.

1950Genehmigung des Antrages auf Namensänderung in "V.K.D.St. Saxonia".

1963Fertigstellung und Einweihung des dritten Saxonenhauses in der Von-Stauffenberg-Str. 12. Saxonia erreichen die Studentenunruhen. Mögliche Reformen bzgl. des K-Prinzips sind nicht länger ausgeschlossen.

1969Neuformulierung der Prinzipien der Saxonia auf dem CC des Stiftungsfestes infolge der Auseinandersetzungen zwischen Teilen der Aktivitas und der Altherrenschaft über Reformen des Verbindungslebens.

6. Juni 1998CC-Beschluß auf dem 135jährigen Stiftungsfest: nach einem Jahr Probezeit wird der erste schriftliche Comment seit 1903 verabschiedet.